Hamburg
1918.1919

Das Themenjahr

Aufbruch in die Demokratie: Wirkung und
Nachwirkungen der Ereignisse 1918–1919
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Aufbruch in
die Demokratie

Chronologie der Revolution

Auslöser und Ausbreitung der Umbrüche
in Hamburg und Deutschland.
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100 Jahre
Wahlrecht

Errungenschaften

Die Erkämpfung von Demokratie, Zugang zur
allgemeiner Mitbestimmung und ihre Auswirkungen.
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Hamburg 1918.1919

Das Themenjahr

Die Revolution von 1918/19 markiert eines der epochalen Ereignisse in der Geschichte. Sie steht nicht nur am Anfang der modernen demokratischen Ordnung des Stadtstaates, sondern ist zugleich der erste historische Umbruch des 20. Jahrhunderts in Hamburg.  Diese Zeit des Epochenwechsels brachte auch für Hamburg massive Einschnitte und Veränderungen mit sich – für die Bürgerinnen und Bürger auf politischer Ebene, für die Wirtschaft und den Hafen.

Unter dem Motto „Hamburg 1918.1919 – Aufbruch in die Demokratie“ gibt es ein breit angelegtes Ausstellungs-, Veranstaltungs- und Publikationsprogramm. Damit werden ein umfassender Beitrag zur Kenntnis, zum Verständnis und zur Bedeutung dieser komplexen Zeit in der Freien und Hansestadt Hamburg vermittelt und gleichzeitig Aktualitätsbezüge zu Funktionsweisen demokratisch verfasster Gesellschaften geschaffen.

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Auf die ereignisreichen Jahre 1918 und 1919 gehen eine Vielzahl an Ideen zurück, die unsere offene und soziale Gesellschaft prägen. Wichtige demokratische und freiheitliche Errungenschaften, die uns heute selbstverständlich erscheinen, sind damals durchgesetzt worden. Mancherorts werden einige dieser Werte heute wieder in Zweifel gezogen. Der Blick zurück in den Entstehungsprozess unserer modernen Demokratie, aber auch das Lernen und das Wissen um den Erhalt demokratischer Rechte gehören daher zu den Zielen des Themenjahres „Hamburg 1918.1919. Aufbruch in die Demokratie."

Dr. Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg

Unter den 160 Abgeordneten, die 1919 in die Bürgerschaft einzogen, waren – immerhin – 17 Frauen. Es sollte noch fast sieben Jahrzehnte brauchen, bis 1987 eine erste Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft gewählt wurde. Dies ist nur ein Beispiel von vielen für die politischen Transformationen, die unsere Stadt in den zurückliegenden 100 Jahren verwirklicht und gestaltet hat. Demokratische Freiheit und  gesellschaftlicher Wandel fallen uns nicht in den Schoß, sondern müssen Tag für Tag behütet und behauptet, geschützt und geschätzt werden. Dafür steht die Hamburgische Bürgerschaft.

Carola Veit, Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft

Rechtsstaat, Demokratie und Gleichberechtigung, Gewaltenteilung und eine unabhängige Justiz, die wir heute als Selbstverständlichkeit ansehen, nahmen ihren Ausgangspunkt vor 100 Jahren. Die Entwicklung seitdem lehrt uns, wie zerbrechlich diese Errungenschaften sind. Das Gedenkjahr ist damit auch eine Gelegenheit, die Bedeutung von Demokratie und Rechtsstaat für eine stabile Gesellschaft in Erinnerung zu rufen und uns alle zur Wachsamkeit zu ermahnen.   

Friedrich-Joachim Mehmel, Präsident des Hamburgischen Verfassungsgericht

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19.11.2018

„Wenn hier jeder mitreden würde...“

Lesen Sie hier die Rede von Frau Elke Büdenbender, Ehefrau des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier, die sie auf der Veranstaltung im Rahmen des Gedenkjahres „Hamburg 1918.1919 – Aufbruch in die Demokratie“ am 1. November 2018, um 11.00 Uhr im Hamburger Rathaus vor geladener Schülerschaft hielt.

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09.11.2018

Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit

Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher und Elke Büdenbender, Ehefrau des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier, haben am 01. November 2018 im Rathaus mit mehr als 250 Schülerinnen und Schülern über Demokratie und demokratische Werte diskutiert.

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