Literaturhinweise zum Themenjahr Hamburg 1918/1919

Zum Thema der Revolution 1918/1919 sind zahlreiche Publikationen erschienen, die das Thema aus spannenden Blickwinkeln und durch verschiedene Genres hinweg betrachten. An dieser Stelle werden exemplarisch einige der Titel vorgestellt. 

978 3 499 27160 1 Meyn Elbtöter 300Dpi

Elbtöter 

Historischer Kriminalroman

von Boris Meyn 

Winter 1918, Der Krieg ist verloren. Auf dem Hamburger Rathaus

weht die rote Fahne, Aufständische ziehen bewaffnet durch die Straßen,

das Bürgertum der Stadt hat Angst, die kleinen Leute hungern.
Inmitten dieser Szenerie wird Sören Bischop mit Nachforschungen zu
einem jungen Mann beauftragt, der aus einer Kriegsversehrten-Klinik
verschwunden ist. Kurze Zeit später wird der Vater des Vermissten,
ein angesehener Hamburger Kaufmann ermordet. Sörens Recherchen
führen ihn ins Herz der guten Hamburger Gesellschaft, wo es
weniger um Vaterland geht als um Gewinn. Egal womit …

Buchtitel Begleitband Wachholtz

Revolution! Revolution? Hamburg 1918/19

Begleitbuch zur gleichnamigen Ausstellung im Museum für Hamburgische Geschichte vom 25. April 2018 bis 25. Februar 2019

Hrsg. von Hans-Jörg Czech, Olaf Matthes und Ortwin Pelc unter Mitwirkung des Vereins für Hamburgische Geschichte

Am 6. November 1918 übernahm in Hamburg ein Arbeiter- und Soldatenrat die Herrschaft. Diese und die teils dramatischen Ereignisse der folgenden Monate verliefen im Vergleich zu anderen deutschen Städten friedlich. Sie stehen für den Anfang einer modernen demokratischen Ordnung in Hamburg und mündeten in den ersten allgemeinen und gleichen Wahlen zur Hamburgischen Bürgerschaft am 16. März 1919. Das Buch bietet in 20 reich bebilderten Beiträgen erstmals vielfältige Einblicke in die Revolutionszeit in Hamburg und Norddeutschland. Dafür wurden zahlreiche neu entdeckte Textquellen sowie bisher unbekannte Fotografien, Plakate und Flugblätter aus dieser bewegten Zeit ausgewertet. Eine Vielzahl dieser Funde wird hier das erste Mal veröffentlicht.

Spanische Grippe Buchcover

1918. Die Welt im Fieber. Wie die Spanische Grippe die Gesellschaft veränderte

von Laura Spinney

Eine der größten weltweiten Epidemien ist die Spanische Grippe, die 1918 geschätzten 426.000 Menschen das Leben nahm. Wie die Epidemie sich so rasant ausbreiten konnte und wie dies mit den historischen Ereignissen der Zeit und den Gegebenheiten des Alltagslebens um 1918 zusammenhing, zeichnet das Buch "1918. Die Welt im Fieber. Wie die Spanische Grippe die Gesellschaft veränderte" nach. 

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Online-Redaktion